Traumatherapie

Eine sichere Beziehung ist keine Methode, sondern ein Wirkfaktor. Methoden können eine sichere Beziehung nicht ersetzen. Es geht um die Ich-Du-Beziehung, um die Bubersche „Begegnung mit dem ganzen Wesen“. The connection is the protection.

Wenn das Vergangene gegenwärtig bleibt

Ein Trauma ist mehr als ein belastendes Ereignis. Es ist eine Erfahrung, die Dein Gefühl von Sicherheit und Vertrauen zutiefst erschüttert. Das Vertrauen in Dich selbst, in andere, in die Welt. Diese Erfahrung ist in Deinem Körper gespeichert und zeigt sich durch Symptome wie Anspannung, Schlafstörungen, Erstarrung oder Taubheit. Vielleicht zeigt es sich in Beziehungen, die schwierig sind oder in denen Du Dich nicht wirklich zeigen kannst. Oder in Gefühlen, die Dich überwältigen. Oder Du spürst Dich gar nicht mehr.

Trauma bedeutet: Der Kontakt zu Dir selbst und zu anderen ist unterbrochen. Deine Grenze wurde massiv verletzt.

Die gute Nachricht ist: Was in Beziehung verletzt wurde, kann in Beziehung wieder integriert werden.

Was Dich hier erwartet

Im Zentrum meiner traumatherapeutischen Arbeit steht die therapeutische Beziehung. Kein Programm, keine Technik kann ersetzen, was entsteht, wenn zwei Menschen sich wirklich begegnen. Achtsam, ehrlich, im Hier & Jetzt.

Ich begleite Dich dabei:

  • Sicherheit wiederzufinden – in Dir selbst und im Kontakt mit mir
  • Zu verstehen, was mit Dir passiert ist und warum Du so reagierst, wie Du reagierst
  • Gefühle zu spüren und zu regulieren – in einem Tempo, das Du bestimmst
  • Abgespaltene Anteile zu integrieren – damit Du wieder ganz werden kannst
  • Deine Grenzen wahrzunehmen – und für Dich einzustehen
Kerstin Traumatherapie

Wie ich arbeite

Die Grundlage meiner Arbeit ist die Gestalttherapie – ergänzt durch traumaspezifische Ansätze wie die Polyvagaltheorie, PITT, SEI® und Dialogische Traumatherapie.

Was das konkret bedeutet:

  • Langsam und achtsam: Traumaarbeit braucht Zeit. Wir gehen in Deinem Tempo und nur so weit, wie Du es halten kannst.
  • Körperorientiert: Trauma sitzt nicht nur im Kopf. Wir beziehen Dein körperliches Erleben mit ein – Empfindungen, Spannungen, Impulse.
  • Beziehungsorientiert: Die Begegnung zwischen Dir und mir ist selbst ein Wirkfaktor. Hier kannst Du neue Erfahrungen machen: gehalten werden, gehört werden, bleiben dürfen, sicher sein.
  • Ressourcenorientiert: Bevor wir uns schwierigen Themen zuwenden, stärken wir das, was Dich trägt.

Der Mensch ist ein sinnorientiertes Wesen. Symptome sind keine Ausfälle, sondern kreative Anpassungen des Organismus an Überforderung und Schrecken. Traumatische Reaktionen sind letztlich Versuche des Organismus zu überleben und wieder ins Gleichgewicht zu kommen, Bedeutung zu erleben und in Beziehung zu treten.

Für wen ist Traumatherapie geeignet?

  • Du hast belastende Erfahrungen gemacht, die Dich bis heute beeinflussen
  • Du leidest unter Ängsten, Schlafstörungen, Anspannung oder innerer Leere
  • Du erlebst Flashbacks, Vermeidung oder emotionale Taubheit
  • Du fühlst Dich häufig innerlich überfordert, angespannt oder plötzlich völlig leer und abgeschaltet
  • Du hast das Gefühl, nicht richtig bei Dir zu sein
  • Beziehungen fühlen sich schwierig oder bedrohlich an
  • Du möchtest verstehen, warum Du so reagierst, wie Du reagierst – und das verändern

Dein erster Schritt

Im Erstgespräch lernen wir uns kennen, Du erzählst mir, was Dich zu mir führt – so viel oder so wenig, wie Du möchtest. Gemeinsam schauen wir, ob die Arbeit mit mir für Dich passt.

Wenn wir uns entscheiden, dass wir miteinander arbeiten möchten, finden die Einzelstunden in einem regelmäßigen Rhythmus statt. Häufigkeit, Frequenz und Dauer legen wir gemeinsam nach Klärung Deines Anliegens und Deiner Bedürfnisse fest.

Honorar:

  • Erstgespräch à 50 Minuten: 60 Euro
  • Einzelstunde à 50 Minuten: 110 Euro
  • Einzelstunde à 90 Minuten: 180 Euro

Ich bin Dir so unendlich dankbar, dass Du da bist und manchmal einfach mit mir zusammen das Schwierige (aus-)gehalten hast. Ich hab ganz viel von Dir gelernt, was mich privat, aber auch in meiner Arbeit jetzt prägt und auch leitet.

Nina

Ich wollte dir gerne Danke sagen dafür, dass du so für mich da warst und mir so helfen konntest in einer Zeit, in der es mir wirklich schlecht ging. Du hast einen sehr wichtigen Grundbaustein für meinen Umgang mit Emotionen geschaffen.

Miriam

Ich danke Dir von ganzem Herzen für Deine Unterstützung. Du hast mir wirklich sehr geholfen. Zum ersten Mal habe ich einen Raum erhalten in dem ich so sein konnte wie ich bin, mit all den dazugehörigen Emotionen.

Veronika