Fortbildungen & Vorträge
Zwischen Selbstliebe und dem Hunger nach Anerkennung
Umgang mit Narzissmus
Narzisstisches Verhalten begegnet uns nicht nur in den Schlagzeilen – sondern auch im Alltag, in unseren Beziehungen und in der professionellen Begleitung von Menschen. Doch was genau verstehen wir unter Narzissmus? Wie unterscheiden sich offener und verdeckter Narzissmus – und wo beginnt das pathologische Spektrum?
Am Vormittag widmen wir uns den theoretischen Grundlagen:
- Was ist Narzissmus?
- Wie äußert sich offener und verdeckter Narzissmus?
- Welche psychodynamischen Hintergründe spielen eine Rolle?
- Wie lässt sich narzisstische Problematik erkennen und einordnen?
Am Nachmittag richten wir den Fokus auf den Praxisbezug:
- Wie erleben wir narzisstisches Verhalten im beruflichen Kontext?
- Welche Herausforderungen ergeben sich im Miteinander – beruflich wie privat?
- Wie können wir professionell, grenzwahrend und gleichzeitig empathisch damit umgehen?
Anhand von Fallbeispielen, Praxisreflexionen und gemeinsamen Lösungsfindungen in Gruppenarbeiten wird der theoretische Input lebendig und anwendbar gemacht.
Ziel des Workshops:
Ideen für den Umgang mit narzisstischen Dynamiken gewinnen – im Kontakt mit Klient*innen, im Team und im eigenen Leben. Und dabei die Balance halten zwischen professioneller Nähe, notwendiger Abgrenzung und mitfühlendem Verstehen.
Eine der interessantesten und nützlichsten Fortbildungen in 5 Jahren AWO Augsburg. Die Authentizität der Seminarleitung, maximale Professionalität, fundiertes Wissen, Praxisnähe durch anschauliche Fallbeispiele, verschiedene Methoden, ein lockerer und offener Kontakt, Humor, Sympathie, Augenhöhe, das Eingehen auf Fragen, eine lebendige Gruppe, der Miteinbezug anderer Themen wie Trauma haben zu einem bewussteren Umgang beigetragen.
Nimm's bitte nicht persönlich!
Umgang mit Kränkungen in der professionellen Beziehungsgestaltung
Kränkungen stellen eine spezielle Form zwischenmenschlicher Konflikte dar, bei der das Selbstwertgefühl angegriffen wird. Das Verhalten oder ein falscher Kommentar von anderen können zu der Empfindung führen, zu kurz zu kommen, weniger wert zu sein, benachteiligt oder abgelehnt zu werden. Kurz gesagt: Kränkungen trüben unser Wohlbefinden und den Kontakt zum Gegenüber. Viele psychische Symptome stehen in direktem Zusammenhang mit nicht verarbeiteten Kränkungen, z.B. psychosomatische Beschwerden, Beziehungs- und Suchtprobleme.
Auch Menschen, die in Therapie, Seelsorge oder Pflege arbeiten, sind nicht davor gefeit, sich gekränkt zu fühlen. Wie kann mit solchen Situationen umgegangen werden und eine Verbindung zum Gegenüber aufrechterhalten werden? An dieser Stelle ist es wichtig, die Kränkungsdynamik zu erkennen und zu verstehen, um konstruktive Lösungswege zu finden.
Inhalte des Seminars
- Erklärung der Kränkungsdynamik anhand eigener Erfahrungen, Patientenfällen und theoretischer Grundlagen
- Umgang mit kränkenden und gekränkten Menschen sowie eigenen Kränkungen
- Kränkung als Hintergrund von Suchtentwicklung, Beziehungsproblemen, etc.
- Professionelle und persönliche Strategien erarbeiten
Methoden
- theoretischer Input
- Erfahrungsaustausch und Diskussion
- Selbsterfahrung & Rollenspiele
- Übungen in Dreier- und Vierergruppen
- Fallbesprechung
Ziele des Seminars
- Verstehen der Kränkungsdynamik bei sich und anderen
- Einen gelassenen Umgang damit finden
- Professionelle und persönliche Einflussnahme
Wenn Vergangenes die Gegenwart bestimmt
Umgang mit Trauma im (Arbeits-)Alltag
Immer wieder haben wir mit Menschen zu tun, deren Leben von traumatischen Erfahrungen und deren Folgen geprägt ist. Diese zeigen sich oft indirekt: in Rückzug, starken Gefühlen, nicht nachvollziehbaren Reaktionen, Misstrauen, Wut oder einem großen Bedürfnis nach Sicherheit. Das kann irritierend sein und wirft Fragen nach dem Umgang auf: Was hat mit Trauma zu tun und was nicht? Wie kann ich angemessen reagieren? Wie kann ich Stabilität und ein Gefühl von Sicherheit im Alltag unterstützen?
Dabei wird leicht übersehen, dass dieses Thema auch Mitarbeitende selbst berühren kann. Manche bringen eigene Erfahrungen mit. Andere merken, dass bestimmte Situationen sie persönlich stark bewegen oder belasten. Umso wichtiger ist es, auch die eigenen Reaktionen und die eigene Stabilität im Blick zu behalten.
Am Vormittag widmen wir uns den Grundlagen:
- Was verstehen wir unter Trauma? Und was nicht.
- Wie zeigen sich Folgen traumatischer Erfahrungen im Verhalten von Menschen?
- Welche Rolle spielen Sicherheit, Beziehung und Stabilität?
- Wie geht es mir persönlich mit diesem Thema?
Am Nachmittag steht der Praxisbezug im Mittelpunkt:
- Welche Situationen aus Ihrem (Arbeits-)Alltag beschäftigen Sie besonders?
- Wie kann ich in diesem Themenfeld handeln und kommunizieren?
- Was kann im Kontakt stabilisierend wirken?
- Wie kann ich gut für meine eigene Stabilität sorgen?
Anhand von Praxisbeispielen, Erfahrungsaustausch und Gruppenarbeiten wird der theoretische Hintergrund mit den konkreten Erfahrungen der Teilnehmenden verbunden.
Ziel des Workshops:
Ein grundlegendes Verständnis für Traumafolgen entwickeln und mehr Sicherheit im Umgang mit belasteten Menschen gewinnen. Gleichzeitig geht es um die eigene Haltung im Kontakt und um Selbstfürsorge im (Arbeits-)Alltag.
Danke für das letzte Modul. Es hat meine Arbeit mit meinen Klienten nachhaltig verändert und ich komme in Prozessen, in denen es sich stuck anfühlte, weiter. Durch mehr Langsamkeit, mehr Sensitivität und noch mehr Nicht Wollen. Bin total beglückt über die Räume die plötzlich aufgehen!
Wie wir nicht zu dem kommen, was wir brauchen
In uns allen gibt es eine Seite, die wachsen und sich entwickeln möchte, die eine Vision davon hat, wie wir uns durch die Welt und durch unseren Arbeitsalltag bewegen. Diese Seite in uns weiß meistens auch, was sie dafür bräuchte und welche Schritte dafür gegangen werden müssten.
Doch warum sorgen wir hier nicht für uns und gehen diese Schritte nicht einfach?
Das liegt daran, dass es da noch eine andere Seite in uns gibt. Eine Seite, die verhindert, dass wir zu dem kommen, was wir brauchen. Diese Seite hängt mit unserer psychosozialen Entwicklung zusammen, mit wunden Punkten, gelernten Mustern und unangenehmen Gefühlen.
Um die Seite, die wachsen möchte, zu unterstützen, ist es wichtig, sich der Seite zuzuwenden, die uns zurückhält. Denn diese wirkt überwiegend im Unterbewussten und hat auch im Arbeitskontext einen größeren Einfluss, als wir denken.
Inhalte und Ziele der Fortbildung sind
- das Kennenlernen dieser zwei Seiten,
- das Verstehen der Hintergründe und psychischer Mechanismen, die verhindern, dass wir zu dem zu kommen, was wir brauchen,
- der Umgang mit Gefühlen und Bedürfnissen im Arbeitsalltag und
- das Finden eines milden Umgangs mit sich selbst in diesem Thema.
Methoden
- Theoretischer Input
- Erfahrungsaustausch und Diskussion
- Selbsterfahrung & Rollenspiele
- Übungen in Dreier- und Vierergruppen
Das Selbstbild im Wanken
Umgang mit Scham und Schuld
Scham und Schuld sind tiefgreifende, oft sehr belastende Emotionen, die das eigene Selbstbild beeinflussen und das zwischenmenschliche Geschehen prägen können, ohne dass es uns bewusst ist. Sie wirken so stark auf das Sein in der Welt, dass Menschen vieles tun, um sie nicht spüren zu müssen. Häufig bleiben sie verborgen hinter Masken wie Rückzug, Perfektionismus, Kontrollverhalten, Selbstabwertung oder anderen Formen von Schutz und Abwehr. Und besonders gravierend ist: Scham trennt Menschen von sich selbst und voneinander.
An diesem Tag verbinden wir Theorie mit Praxisbeispielen, Erfahrungsaustausch und Gruppenarbeiten. Es gibt zudem Raum für Selbsterfahrung, in dem eigene Erfahrungen mit diesen Gefühlen vorsichtig erkundet werden können.
- Was verstehen wir unter Scham, Beschämung und Schuld? Welche Funktionen haben diese Gefühle?
- Wie zeigen sich Scham und Schuld im Verhalten von Menschen?
- Wie erleben wir uns selbst mit diesen Gefühlen? (Selbsterfahrung)
- Wie kann ich mit Scham und Schuld umgehen? Mit mir selbst und anderen?
- Was hilft, beschämende Dynamiken zu erkennen und zu vermeiden?
- Wie kann ein verstehender und respektvoller Umgang gelingen?
Ziel des Workshops:
Ein besseres Verständnis für Scham- und Schuldgefühle entwickeln und einen milderen Blick auf sich selbst und andere mit diesen oft verborgenen Dynamiken gewinnen.
Worüber wir sonst nicht reden...
Mit Unangenehmem gut umgehen
Im Arbeitsalltag können wir mit verschiedenen Gegebenheiten konfrontiert sein, über die wir nicht reden möchten oder können. Dies können Tabus, Kränkungen oder schwelende Konflikte, störende Verhaltensweisen oder Gefühle von Überforderung sein. Die Auswirkungen davon nagen im wahrsten Sinne des Wortes an uns. Energieverlust, Verunsicherung, Schuldgefühle oder die Vermeidung von Situationen oder Begegnungen können die Folge sein und uns die Freude an der Arbeit nehmen.
Inhalt
Sensibel und souverän mit solchen Themen umzugehen, ist nicht einfach. Wie nehme ich mich darin wahr und wie kann ich das für mich einordnen? Wie kann ich in solchen Situationen für mich sorgen, mich abgrenzen und verantwortlich handeln?
Nutzen
Erhalte Impulse und Handlungsmöglichkeiten für Dich selbst und für den Umgang mit diesen Themen im Arbeitsalltag!
Wir alle dürfen uns nochmal ganz herzlich bei Ihnen für die wunderbare Fortbildung bedanken. Wir sind danach ganz glücklich und beseelt nach Hause gefahren.
Vortrag mit Übungseinheiten: Nimm's bitte nicht persönlich!
Gelassener Umgang mit Kränkungen
Kränkungen stellen eine spezielle Form zwischenmenschlicher Konflikte dar, bei der das Selbstwertgefühl angegriffen wird. Das Verhalten oder Kommentare von anderen können zu der Empfindung führen, entwertet, benachteiligt oder abgelehnt zu werden.
Kurz gesagt: Kränkungen trüben unser Wohlbefinden und den Kontakt zum Gegenüber.
Wie können Sie mit einer solchen Situation umgehen und eine Verbindung zu Ihrem Gegenüber aufrechterhalten?
Ziel des Abends ist das Verstehen der Kränkungsdynamik bei sich selbst und anderen. Durch ein Verständnis dieser Dynamik ist es möglich, einen positiven Einfluss auf schwierige Situationen zu nehmen. Zudem werden Lösungsansätze vermittelt, wie Sie einen gelasseneren Umgang damit finden können.
Vortrag: Zwischen Selbstliebe und dem Hunger nach Anerkennung
Umgang mit Narzissmus in der Begegnung und Begleitung
Narzissmus ist zu einem häufig verwendeten Begriff geworden. Gleichzeitig bleibt oft unklar, was damit psychologisch gemeint ist.
Dieser Vortrag vermittelt eine differenzierte Perspektive auf narzisstische Dynamiken. Er zeigt, wie sich der Wunsch nach Anerkennung von einem existenziellen Hunger nach Bestätigung unterscheidet, wie narzisstische Strukturen entstehen, welche Funktion sie haben und warum der Umgang mit solchen Dynamiken für Begleitende herausfordernd ist.
Aus gestalttherapeutischer Sicht geht es um ein vertieftes Verständnis dieser Muster und um eine klare, tragfähige Haltung im Kontakt mit Menschen, in dem sich narzisstische Dynamiken zeigen.
Eine der interessantesten und nützlichsten Fortbildungen in 5 Jahren AWO Augsburg. Die Authentizität der Seminarleitung, maximale Professionalität, fundiertes Wissen, Praxisnähe durch anschauliche Fallbeispiele, verschiedene Methoden, ein lockerer und offener Kontakt, Humor, Sympathie, Augenhöhe, das Eingehen auf Fragen, eine lebendige Gruppe, der Miteinbezug anderer Themen wie Trauma haben zu einem bewussteren Umgang beigetragen.
Danke für das letzte Modul. Es hat meine Arbeit mit meinen Klienten nachhaltig verändert und ich komme in Prozessen, in denen es sich stuck anfühlte, weiter. Durch mehr Langsamkeit, mehr Sensitivität und noch mehr Nicht Wollen. Bin total beglückt über die Räume die plötzlich aufgehen!
Wir alle dürfen uns nochmal ganz herzlich bei Ihnen für die wunderbare Fortbildung bedanken. Wir sind danach ganz glücklich und beseelt nach Hause gefahren.
